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Auf dieser Seite können Sie Anmerkungen, Kritik, Lob und Fragen zur "Wir sind evangelisch hinterlassen. Zudem finden Sie Nachrichten zu Systemupdates, Neuerungen im System und Tipps zur Benutzung.

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#rp16 Impressionen


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Bild: Kay Oppermann

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#rp16: Was darf ich im Netz und was nicht?

Post auf Twitter: Deutschland im Jahr 2030. Ein kleines blondes Kind steht auf einem Platz und ist umringt von dunkelhäutigen Frauen. Sie fragen: "Woher kommst Du denn?". Das von der CDU Bundestagsabgeordneten Erika Steinbach gepostete Foto hat verständlicherweise parteiübergreifend Empörung ausgelöst. Allerdings gefällt Beatrix von Storch anscheinend diese Zukunftsangst. Für ihre positive Reaktion auf dem Kurznachrichtendienst entschuldigt sich die AfD Politikerin damit, dass sie auf der Maus "ausgerutscht" sei.

Rechtliche Folgen hat der Tweet für beide nicht, obwohl das Bild eines skandinavischen Elternpaares in einem ganz anderen Zusammenhang aufgenommen und zweckentfremdet wurde. Erika Steinbach zu ihrer Verteidigung: "Das wurde doch schon millionenfach gepostet". - Gelächter in der Halle der re:public 2016 beim Forum der Berliner Rechtsanwälte Thorsten Feldmann und Henning Krieg. Wie bereits in den vergangenen Jahren stellen die beiden Medienjuristen diskussionswürdige Fälle von Rechtsverletzungen im Internet vor und haben auch schon das nächste parat.

Der Comedian Oliver Pocher postet ein Foto von 1live und schneidet dabei frech die Autorenkennung beim Foto ab. Der Sender reagiert statt mit einer Anzeige gewitzt: Er postet öffentlich den unteren Bildrand und bittet Pocher, diesen wieder "anzukleben".

Essen fotografieren?

Essen fotografieren und das Foto auf Instagram posten - ein Trend der auch juristische Folgen haben könnte. Manche Abmahnanwälte sehen das kunstvoll zubereitete Essen als Kunstwerk mit einer bestimmten Schöpfungshöhe an, so dass nicht nur das Foto selbst Urheberrechtsschutz genießt, sondern auch das "Kulinarische Kunstwerk" selbst. Weniger umstritten: Die auf Wikipedia zur freien Verfügung gestellten Bilder müssen bei Verwendung korrekt zitiert werden. Dabei hilft ab sofort ein "Lizenzhinweisgenerator", der bei Eingabe der URL eines in der Wikimedia-Bibliothek hinterlegten Bildes den korrekten Lizenzhinweis ausspuckt. Ausprobieren!
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Bild: Screenshot Lizenhinweisgenerator

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#rp16: Hass im internet

Oder: Was passiert, wenn jeder mit jedem digital über Politik redet, Statements einer Podiumsdiskussion über Hassattacken im Netz und den Umgang damit.

Frank Richter ist seit 2009 Direktor der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung. "In unserer Gesellschaft muss jeder Idiot damit rechnen mit einem vernünftigen Argument konfrontiert zu werden." sagt der schon seit 1989 in der damaligen DDR politische engagierte Philosoph und Theologe. "Wenn man sich in einem Raum setzt und miteinander spricht, braucht man sich nicht digital prügeln."

Im Internet sei leicht erlebbar, wie dünn die zivilisatorische Decke ist. Dabei vermisst Richter vor allem die Fähigkeit zur Emphatie und zum Perspektivwechsel und beklagt, dass in politischen Diskussionen immer weniger Emphaqtiefähigkeit zu beobachten sei.

In der gleichen Diskussion fragt die für Spiegel online tätige Journalistin Carline Mohr ob eine journalistische Ausbildung für die Moderation von hasserfüllten Kommentaren im Netz ausreiche. Hier seien doch eher Konfliktmanager und Sozialpädagogen gefragt... Macht das pöbeln Spaß? Die Runde verneint. Vielmehr seien unterdrückte Affekte im Spiel.

Ein Theaterstück unter verbalem Beschuss

Mit seinem Stück FEAR hat sich der Theaterregisseur und Dramatiker Falk Richter sehr kritisch mit den Führungspersonen von AfD und Pegida auseinandergesetzt. Seine Erfahrung: AfD und Pegida halten Kritik überhaupt nicht aus.

Gegen ihn und sein Stück wurde netzpolitisch und juristisch massiv vorgegangen. Beatrix von Storch wollte das Stück verbieten lassen und Hassmails und Morddrohungen begleiteten monatelang die Aufführung.

Bei der Ursachenforschung vermutet der Theaterautor unbearbeitete Ängste und Feindbilder aus der Zeit der Wiedervereinigung. Viele Probleme aus dieser Zeit seien inhaltlich nie bewegt worden. Diese entlüden sich nun in radikalen Ansichten. Die AfD besetze Themen, die in die Mitte der Gesellschaft gehören, so Richter.

Theaterstück FEAR | Prozess zum Theaterstück 
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Bild: Kay Oppermann

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#rp16: Snapchat - Bilder und Videos für den Moment

Mit anderen Erlebnisse teilen, sein Erleben dokumentieren, einfach auf Sendung sein - so beschreibt der 14-jährige Schüler Joshua Arntzen seine Begeisterung für Snapchat.

Die neue App für Android und Apple Geräte ist vor allem bei Jugendlichen beliebt. Sie zeigt Bilder wie bei Instagram und erlaubt einfache Chats wie bei whatsapp". ABER - einen Tag nach dem Ansehen der Inhalte ist alles weg. Im Gegensatz zu gängigen Social Media Plattformen nimmt Snapchat die äußerliche und innerliche Verwandlung Jugendlicher ernst. 

Mit Instagram sollten die Fotos schön werden, mit Snapshat ist das egal, findet Joshua Arntzen. Das können ja andere nicht dauerhaft speichern und Screenshots seien bei Snapchatern ohnehin nicht cool, stellt der Schüler fest. "Mein späterer Arbeitgeber wird das nie sehen, und mir ist es egal, ob die NSA oder Obama das sehen, Hauptsache meine Freunde können darauf nicht zugreifen." 

Auf die Frage, ob er sich denn aus Datensicherheit nichts mache, antwortet der Schüler: "Meine Güte, wir leben im 21. Jahrhundert."

snapchat | Bericht der re:publica
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Bild: Kay Oppermann

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#rp16: gestartet


Die re:publica ten ist gestartet. Das Motto TEN rückwärts NET. Die Veranstaltung blickt auf 10 Jahre Netzpolitik und Bloggerszene zurück.

Im Jahr des ersten Treffens von Bloggern und Netzaktivisten 2007 starteten YouTube und der Kurznachrichtendienst Twitter.
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Bild: Kay Oppermann

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Citycard ist rund um Hannover unterwegs

Die Citycard der Landeskirche Hannovers und des Diakonischen Werkes in Niedersachsen ist in und rund um Hannover unterwegs. Wenn Sie in Kneipen; Restaurants und öffentlichen Einrichtungen den Türspion im Kartenständer entdecken, achten Sie doch einmal auf das kleine Loch in der Mitte. Genau so sieht die Welt auf der anderen Seite der Tür aus.

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Bild: novum Werbemedien

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Schneller speichern - neuer Datenbankserver

"Wir sind evangelisch" hat einen neuen Datenbankserver bekommen. Die neue Technik ermöglicht ein schnelleres Speichern und Navigieren im System. Die Maßnahme war nötig geworden, da die Datenmenge und die Anzahl der gleichzeitigen Zugriffe auf das System stark angestiegen ist.

Wir hoffen, dass Sie den Geschwindigkeitszuwachs bei Ihrer Arbeit positiv bemerken und schneller News und Bilder ins Netz bringen können. Falls Sie Fragen und Anregungen zur Technik oder den Funktionen von wir-e.de haben, rufen Sie gerne an oder schreiben ein E-Mail.
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Bild: Oleksandr Delyk - Fotolia.com

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Karte zur Flüchtlingsthematik 

Eine Flurtür mit einem Spion. Ein kleines Metallplättchen ist zur Seite geschoben. Die Postkarte des EMSZ und der Pressestelle mit einem Bibelvers zur Flüchtlingsthematik lädt zum Nachdenken ein. Gastfreundschaft wird angeregt. Gleichzeitig kann jeder Kartenbesitzer durch ein gestanztes Loch in der Postkarte den Blick durch den Türspion üben. 

Die Karte, wird als sogenannte "Citycard" derzeit im Großraum Hannover verteilt. Sie können die Karte ebenfalls kostenlos in der Internetabteilung bestellen: marion.tschertner@evlka.de, 0511 1241 781.

Die Karte ersetzt in diesem Jahr die in den vergangenen Jahren herausgegebene Motivsammlung zum Advent.
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Bild: EMSZ

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Infos zu Flüchtlingshilfen teilen

Die Präsenz "Willkommen evangelisch" stellt ab sofort alle Texte, Bilder, Videos und Audios dar, die bei der Erstellung entsprechend markiert wurden. Die Internetabteilung des EMSZ und die Pressestelle der Landeskirche laden Sie mit diesem neuen Feature ein, Ihr Engagement für Flüchtlinge mit anderen zu teilen und so Ideen gesammelt an einer Stelle darzustellen. Achten Sie dafür auf die Checkbox unterhalb des Rechtecks zur Texterstellung.
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Bild: EMSZ

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e-breakfast - jetzt anmelden


Gelenkte Menschen. Digitale Assistenten und ihre Anwender: Wer steuert wen? Um diese Frage geht es bei unserem ersten e-breakfast. e-breakfast ist Fortbildung und Genuss. Ein Thema, ein Cafè im lebendigen Stadtteil Limmer, eine Gruppe Interessierter. Kurz, unkompliziert und lecker. Redakteur Jo Bager von der Zeitschrift c‘t ist der Meinung: „Siri und Co. verändern grundlegend das Verhältnis zwischen dem Anwender und seinem Gerät – egal ob es sich dabei um einen PC, ein Smartphone oder ein Auto handelt. Waren Computer und Co. bisher recht dumm, nehmen sie dem Anwender heute sogar Entscheidungen ab und sagen ihm, was er zu tun hat.“

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Bild: Fotolia

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