SystemSUPPORT

Auf dieser Seite können Sie Anmerkungen, Kritik, Lob und Fragen zur "Wir sind evangelisch hinterlassen. Zudem finden Sie Nachrichten zu Systemupdates, Neuerungen im System und Tipps zur Benutzung.

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NEU: Kirchen und Gemeinden eintragen - dreifacher Nutzen

Die Evangelische Kirche in Deutschland bietet seit einigen Monaten mit der Kirchen-App und der EKD Kirchenlandkarte zwei Tools für die Auffindbarkeit von evangelischen Kirchengebäuden in Deutschland an. App und Landkarte bieten ähnliche Suchfunktionen quer durch Deutschland.

Eigene Kirche sichtbar machen

Auf wir-e lassen sich ab sofort Kirchen und die dazugehörigen Gemeinden komfortabel eintragen und ausgeben (Bild 2), so dass sowohl auf der eigenen Präsenz als auch in der Suche von wir-e die Kirchen angesehen werden können (Bild 1). Jeweils über Nacht werden die Daten mit der EKD Kirchen-App und der EKD - Kirchenlandkarte synchronisiert. So ist mit dem Eintrag ein dreifacher Nutzen verbunden. Und so geht es:

1. Eintrag starten
Auf Ihrer jeweiligen Präsenz finden Sie ab sofort rechts oben einen neuen Button zum Eintrag Ihrer Kirche (Bild 3). Bitte hier für den Eintrag einer Gemeinde und einer Kirche klicken. Achtung: Sollte keine Präsenz vorhanden oder geplant sein, lässt sich der Eintrag ebenso anlegen. Kirchen und angelegte Gemeinden werden mit und ohne Präsenz im System gelistet und an die Tools der EKD übergeben. Notwenig ist lediglich eine kostenlose Registrierung im System.

2. Gemeinde anlegen
Jede Kirche gehört zu einer Gemeinde. Daher ist es notwendig, vor dem Eintrag einer Kirche die zugehörige Gemeinde anzulegen. Klicken Sie dafür bitte auf der Übersichtsseite Ihrer Gemeinden und Kirchen (Bild 4) auf "Ihre Gemeinde eintragen" und füllen Sie die Eingabefelder vollständig aus (Bild 5). Speichern Sie.

3. Kirche anlegen
Sie können jeder Gemeinde beliebig viele Kirchen zuweisen. Klicken Sie bitte dafür auf "Ihre Kirche eintragen" und füllen Sie die Eingabefelder möglichst vollständig aus (Bild 6). Nutzen Sie gerne für die Kirchenbeschreibung die zur Verfügung stehenden Formatierungsmöglichkeiten. Wichtig Einträge sind am Ende des Formulars die postalische Adresse der Kirche und die URL eines Kirchenbildes. Kopieren Sie dafür mit der rechten Maustaste die Adresse eines im Web verfügbaren Kirchenbildes in das Eintragsfeld. Die Bildgröße wird vom System automatisch angepasst. Speichern Sie. 

4. Übergabe an die KirchenAPP
Sie sind fast fertig. Nun werden Ihre Gemeindedaten und ihre Kirchen an die KirchenAPP und die Kirchenlandkarte (Bild 7) übergeben. Da dieser Vorgang nachts initiiert wird, warten Sie bitte 24 Stunden, um Ihre Daten zu sehen.

5. Kirchen in Ihre Seite einbinden
Um Ihre Kirchen auf Ihrer Seiten oder Ihren Seiten anzuzeigen, klicken Sie bitte "Präsenz bearbeiten" und dann auf den Reiter "Module". Setzen Sie bitte einen Haken bei "Kirchen Modul auf Startseite anzeigen" (Bild 8). Ihre Kirchen werden danach im linken Bereich Ihrer Seite unter den Terminen und dem Team gelistet (Bild 9). Dies geschieht ohne Verzögerung.

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Bild: Screenshots wir-e.de

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Martin wird Mönch - Teil 2 vom Sonntagsmaler


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Digitaler Adventskalender der Landeskirche

Zum 1. Dezember startet zum zweiten Mal unter der Adresse advent-e.de der digitale Adventskalender der Landeskirche mit Andachten von Vikarinnen und Vikaren aus dem Kloster Loccum. Die angehenden Pastorinnen und Pastoren haben ihre Gedanken zu Advent und Weihnacht mit dem Evangelischen Kirchenfunk in Niedersachsen (ekn) eingesprochen. Die Andachten können daher nicht nur gelesen, sondern auch angehört werden. Ab sofort lassen sich die Andachten auch abonnieren. Das Eintragen der E-Mail Adresse unter advent-e reicht für die tägliche Zusendung der Gedanken an jedem Dezembermorgen bis Weihnachten.

Über die Kirchenkreisämter erhält jede Gemeinde der Landeskirche in den nächsten Tagen Adventskarten mit dem Hinweis auf Advent-e. Die Karten können kostenlos im Sekretariat der Internetabteilung (nach)bestellt werden. Kontakt: Marion Becker, 0511 1241-781, marion.becker@evlka.de.
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Bild: Motive: margie / photocase.com, ulf thürmann / photocase.com, schulzfoto/fotolia.de, sara_winter/fotolia.de

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Darstellung von Tabellen für Pläne ab sofort möglich

Ab sofort ist es in "Wir sind evangelisch" möglich, Gottesdienstpläne tabellarisch darzustellen. Jede Inhaltsseite besitzt eine Button für die Erstellung einer Tabelle mit der Möglichkeit, Zeilen und Spalten auszuwählen. Die Tabelle kann danach händisch gefüllt werden.

Die Ausgabe der Tabelle erfolgt mit einem lila Kopf und grauen Feldunterteilungen.
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Bild: screenshot wir-e.de

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#rp16: Wir können alles. Außer Hochdeutsch.


Wussten Sie, dass das Bundesland Baden-Württemberg schon seit 1999 mit dem Slogan „Wir können alles. Außer Hochdeutsch.“ wirbt? Auf der re:publica waren drei Mitarbeiter des Staatsministeriums Abteilung Landesmarketing und Veranstaltungen angetreten um zu zeigen, wie mit ganz viel Stolz und eben soviel Selbstironie selbst eine Behörde in Social Media erfolgreich sein kann. Zur digitalen Strategie des Ministeriums gehörte zunächst eine Webseite mit einer Suchmaschine für all das, was ein Neuzugezogener sucht: Schulen, Kindergärten, Gastronomie, Einkaufsmöglichkeiten ...

Für Facebook hatte sich das kreative Team flotte Sprüche ausgedacht: Rheinland-Pfalz, Hessen und Bayern grenzen an ein Wunder: Baden-Württemberg. Dazu kam "Unnützes Wissen": Die erste Fahrerlaubnis Deutschlands wurde von einem badischen Bezirksamt erstellt. Sie ging an Carl Benz. Alles nachzulesen auf der Facebookseite des Landes. Zu dieser Strategie gehörten ebenso witzige Kurzvideos unter dem Titel "Was wäre die Welt ohne Baden-Württemberg" 

Ein besonderer Geniestreich: Die Landesgrenze wird verschoben. Einwohner mit Häusern an der neuen Grenze gehören nun zu einem anderen Bundesland. Video schauen und  mitschmunzeln! Sehr gelungen!
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Bild: Kay Oppermann

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#rp16: Früher Kindererziehung und heute Körperverletzung

"Was früher Kindererziehung war, ist heute Körperverletzung." stellt Prof. Dr. Thomas Fischer in seinem Vortrag  zu Strafrecht, Wahrheit und Kommunikation fest und nimmt die strafrechtliche Verfolgung der Ereignisse am Kölner Dom in der Silvesternacht 2015/2016 aufs Korn. Hier von Lücken im Strafrecht zu sprechen und gerade im Sexualstrafrecht immer neue Regelungen zu fordern, ist aus seiner Sicht falsch. Wenn sich Tatvorgänge nicht rekonstruieren ließen, Zeugen fehlen und Aussage gegen Aussage steht, lässt sich die Wahrheit nicht herausfinden, so Fischer. Bei Sexualdelikten gelte zudem eine dermaßen lange Verjährung, dass Taten auch nach 20 Jahren noch angezeigt werden könnten. Um solche Fälle zu beurteilen, nütze keine Gesetzesergänzung, es fehlten schlicht die Indizien. Ein lückenloses Strafrecht sei, so Fischer eine Horrorvorstellung in einem totalitären System. Jede Situation strafrechtlich zu beurteilen könne nur für Staaten wie Nordkorea attraktiv sein. 

Abrechnung mit Gerichtsberichterstattung

Eine regelrechte Abrechnung hatte sich der leitende Jurist in seine Rede für die re:publica geschrieben. In den meisten Fällen würden völlig unqualifizierte Reporter einseitig berichten und noch nicht einmal im Stande sein, Sachverhalte fehlerfrei darzustellen, ohne ein eigenes Urteil einzutragen. Gerichtsberichterstattung ist nach Fischer oft einseitig, subjektiv und würde Zusammenhänge zu stark verkürzen. Im Internet würde die begrenzte Wahrnehmung weiter segmentiert und in Neigungsgruppen weiterdiskutiert. Wahrgenommen würde, was jeder einzelne wahrnehmen möchte.

Auf die Frage, wie diese Segmentierung und Verkürzung in Internetmedien zu verhindern sei, hatte der Vorsitzende des Bundesgerichtshofes jedoch keine Antwort.

Meine Meinung: Hier gilt wohl wie schon immer: intensive Quellen studieren, Herkunft und Abhängigkeit der Quellen prüfen, eigene Meinung als solche kenntlich machen. Ich erinnere mich an die Erzählung eines Kollegen, der gleich am ersten Tag seines Volontariates zur Berichterstattung ins Gericht geschickt wurde. Es ist nachvollziehbar, dass bei dieser Redaktionspraxis Berichterstattung nicht abgeklärt sondern emotional geschieht.

Seite von Thomas Fischer | Fischer im Recht | Bundesgerichtshof

Bild: Prof. Dr. Thomas Fischer, Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof in Karlsruhe, Bild: Kay Oppermann

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#rp16: Wenn der Traktor ganz allein über den Acker pflügt

Das ist längst Gegenwart in Niedersachsen: Traktoren mit gigantischen Motoren und eindrucksvollen technischem Gerät an der Hydraulik bearbeiten völlig selbständig riesige Ackerflächen. Ihre Wege auf dem Feld werden per Satellit kontrolliert und sind bei der Bodenbearbeitung bis auf zwei Zentimeter genau. Die ausgebrachten Düngemittel oder das zu säende Getreide wurde vorher aufgrund der Bodenbeschaffenheit in der Menge festgelegt. Bodenproben haben eine genaue Karte möglich gemacht, auf deren Grundlage die Maschinen per auf dem Traktor installiertem Computer die Menge je nach Teilfläche regeln.

"Viele Landwirte haben ihre Berechnungscomputer noch auf dem eigenen Hof stehen," erklärt Daniel Werner von der in Hannover ansässigen Firma Agravis Raiffeisen AG, einer der fünf größten Unternehmen für Landwirtschaftstechnik in Deutschland. In der von Daniel Werner prognostizierten Landwirtschaftszukunft werden die gemessenen Bodenwerte in Echtzeit in die Cloud geladen und von dort auf die jeweiligen landwirtschaftlichen Maschinen geschickt. Dass viele Bauern heute noch mit einem USB-Stick vom Haus zum Traktor laufen, hält er für antiquiert.

Landwirtschaft 4.0 statt Bauernschläue

Landwirtschaft 4.0 ist an die Stelle von "Bauernschläue" getreten, Algorithmen für die beste Ernte lösen Erfahrungswerte umsichtiger Landwirte ab. Dies wirke, so der Landwirt aus Hannover, auf viele Aussenstehende fast irreal. In vielen Köpfen sei das Bild eines Hanomagschleppers mit kleinem Pflug fest eingebrannt.

"Was glauben Sie", fragt Daniel Werner in den mit 500 Gästen voll besetzten Saal der re:publica, "wieviel ein kleinerer Trecker mit 165 PS heute kostet?" Nur wenige tippen auf die tatsächlichen 150.000 Euro. "Früher galt, dass man für 1 PS 1000 DM ausgeben musste. Die Preise sind enorm gestiegen", stellt Werner fest. 

Erstaunlich für mich: Fragen zu Milchpreisen, den Existenzängsten der Landwirte und einer sich immer mehr von der klassischen Landwirtschaft entfernenden, sich Intuition und dem Leben im Einklang mit der Natur entziehendem Leben, gibt es an diesem Tag nicht. "Im nächsten Jahr erzähle ich etwas über Robotik in der Landwirtschaft." schließt der Produktmanager seinen Vortrag. Beeindruckte Gesichter, lauter Applaus.

Agravis NetFarming | Video teilflächenspezifische Aussat
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Bild: Daniel Werner, Agravis Hannover, Bild: Kay Oppermann

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#rp16: Cargo Kulte

"Wenn ein Kind eine fünf im Zeugnis hat, gibt man ihm Nachhilfe. Wenn eine Firma ganz schlecht in etwas ist, dann schreibt man es auf eine Tasse. Dort steht dann TEAM oder WIN." Der Mathematikprofessor Gunter Dueck ist mit solch treffenden Beispielen in seinem Element. Als Mathematiker, Philosoph und vor allem genialer Redner deckt er auf der re:publica 2016 die Hintergründe sogenannter Cargo Kulte auf. Dahinter verbergen sich ursprünglich in Melanesien bekannte Ersatzreligionen, die heilbringende Offenbarungen an religiös überhöhte Alltagsgegenstände binden. Ihr Ursprung liegt für die Ureinwohner im Südpazifik in für sie fremden Gegenständen und Handlungsweisen von weltlichen Besuchern oder Besetzern. 

Ein solcher "Tassenkult"  im Unternehmen in Anlehnung an die Cargo Kulte in Melanesien sei jedoch erfolglos, so Dueck. Schließlich haben die Teams, die aus den Tassen trinken sollen, längst ihre Pflicht getan. Besonderes Kopfschütteln löst bei Dueck die erfolglose Analyse von Prozessen durch Umfragen mit feststehendem Ergebnis aus. "Man tut, als täte man Wissenschaft." so Dueck. Die Umfragen würden unklar gestellt, Änderungen nicht eingearbeitet und die Ergebnisse falsch interpretiert. Am Ende kommt dann noch ein Privatsender und macht daraus eine allgemeine Aussage. Niemand merke, dass Korrelation keine Kaussalbeziehungen seien.

Fatal sei dieses Vorgehen ebenso in der Politik. Dort würden Studien angeordnet, deren Ergebnis längst klar ist. Besonders dumm sind nach Dueck auch Leuchtturmprojekte, die klare Erkenntnisse nicht allgemein umsetzen, sondern in kleine Projekte verschieben. "Wenn man nicht arbeiten will, macht man ein Leuchtturmprojekt. Wir regen uns immer auf, wenn nichts passiert, aber sind zufrieden, wenn Aktivität simuliert wird."

Managementsitzungen laufen nach Dueck immer nach dem gleichen falschen Schema ab. Erst komme jemand, der um Begeisterung wirbt. Danach werden die Finanzen diskutiert und die Stimmung heruntergemacht. Danach sollen Ideen entwickelt werden. "Was soll dabei herauskommen?", fragt der Mathematiker. Unternehmen versprechen dann: "Wir bauen den ganzen Konzern um, aber an Ihrem Arbeitsplatz ändert sich natürlich nichts ... solange er noch da ist." 

Omnisophie | Gunter Dueck auf YouTube | Persönlichkeitstests
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Bild: Prof. Dr. Gunter Dueck, Bild: Kay Oppermann

Andreas Overdick vor 10 Monaten
Das habe ich aber gern gelesen!
Der leichte Anklang "bekannter" Firmen und Institutionen mit ihren "Tassenkulten" wird in mir nachklingen!
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#rp16: Schreiben, malen, dokumentieren

Im Schulunterricht war das früher nicht gern gesehen, jetzt soll diese Technik mir helfen zu dokumentieren und zu memorieren? Die Rede ist von Sketchnotes, einfach Zeichnungen, die Gehörtes nicht in Worte, sondern in Symbole, kleine Portraits oder  geometrische Formen fassen.

Im passenden Workshop auf der re:publica 16 versuche ich, ein paar Grundformen auf Papier zu bringen (vgl. Bild) und muss umdenken. Aus geformten Sätzen werden unförmige Figuren. Aber: Gesichten lassen sich mit solch kleinen Zeichnungen wunderbar erzählen und kleben nicht an einzelnen Buchstaben. Warum statt Stichworten nicht einfach ein kleines Bild malen. Werner "Tiki" Küstenmacher hat es vorgemacht.

TIPP der Profis

Alle Strukturelemente sollten einen Standart haben: Überschriften in Großbuchstaben, Linien noch einmal nachziehen. Aufzählungen gerne mit verschiedenen Zeichen, je nach Art der Aufzählungen. Wichtiges immer in eigene Kästchen setzen und den Kasten erst malen, wenn die Worte dafür geschrieben sind. 

Sketchnotes lernen - Das Handbuch von Mike Rohde
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Bild: Gekritzel Kay Oppermann

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#rp16: Virtuelle Realität

Eines der übergreifenden Themen der re:bulica 2016 war Virtuelle Realität. Mit einer taucherbrillenähnlichen Vorrichtung und einem passenden Kopfhörer konnte jeder digitale Erlebnisjunkie in eine andere Welt eintauchen, die mit 360 Grad Kameras und Surround Sound erstellt wurden.

So richtig neu ist diese Technik allerdings nicht. Schon als Jugendlicher  (und das ist mehr als 30 Jahre her) konnte im im Phantasialand in Köln in einem 360 Grad Kino virtuelle in eine Achterbahn einsteigen oder auf einem Berggipfel stehen. Um nicht umzufallen, wenn die Achterbahn in die Tiefe saust, gab es damals Geländer und Warnungen: Einfach Ohren und Augen zu, dann ist der virtuelle Spuk vorbei.

Ausprobiert

Ich habe die virtuelle Realität natürlich ausprobiert. Am Stand des ZDF sah ich durch eine Brille mit einer Tiermaske einen Vulkanausbruch aus nächster Nähe. Beeindruckend. Der Film der Sendung Terra-x hatte genau wie andere kurze Sequenzen von Schauplätzen rund um den Globus das Ziel, Naturereignisse anschaulich zu machen und Empathie zu steigern.

Virtuelle Realität in Dokumentationen

Nicolas Chibac, Gründer des Hamburger Startups SpiceVR präsentierte auf der re:public einen kleine Drohne, die Filme in 360 Grad aufnehmen kann und an der Filmstudio auf der ganzen Welt großes Interesse haben. Eines seiner nächsten Projekte: Den Weg von Flüchtlingen  dokumentieren und besondere Szenen in der "Rundumtechnik" zu filmen. So sei der Moment der Begegnung mit Grenzkontrolleuren besonders gut geeignet, um die Möglichkeit eines schweifenden Blicks zu bieten. Gleichzeitig wies der Spezialist für Virtuelle Realität darauf hin, dass Aktionen rund um das Blickfeld des Betrachters schnell ermüden. Action in jeder Blickrichtung anzubieten sei auf Dauer keine Option, da sich das Hauptgeschehen zu 90 Prozent in einer Richtung ereigne.

TIPP

Um virtuelle Realität zu genießen reicht ein Handy und eine Adapterbrille, wie sie in jedem Elektronikmarkt angeboten wird. Auf der re:public führte der Elektronikdiscounter Saturn Brillen des Smartphoneherstellers Samsung mit den passenden Geräten vor. Zur Brille werden die Programme für das Smartphone in der Regel kostenlos geliefert. Einfache Universalbrillen für verschiedene Handys kosten ab 20 Euro.

Samsung VR-Brille | arte 360 Grad Reise | 
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Bild: Brillen mit 360 Grad Filme am Stand des ZDF, Bild: Kay Oppermann

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